Seit einiger Zeit werden die Spoilerfotos in den Listings bei Geocaching.com nur noch winzig klein angezeigt. Gerade bei Bilder, bei denen es auf Details ankommt, nervt das ungemein.
Als Beispiel ein Spoilerfoto unseres Finals bei der Teufelsmühle:
http://img.geocaching.com/cache/display/6154db10-1436-4d8d-84b7-408434eb91cc.jpg

Mit einem kleinen Trick kann man sich die Fotos aber wieder in der ursprünglichen Größe anzeigen lassen: streicht einfach das "/display" in der URL aus der Adresszeile des Browsers
http://img.geocaching.com/cache/6154db10-1436-4d8d-84b7-408434eb91cc.jpg

und schon ist das Bild wieder brauchbar.
Mein Dank geht an den Wilden Wahn für den guten Tipp! Vielleicht ist dieses Vorgehen inzwischen schon bekannt, mir war es jedoch neu.
Am Wochenende war der Wilde Wahn zu Besuch und hat ein bisschen auf meinem kindle herumgespielt. Das ist dabei herausgekommen:

Seit Erfindung des eBook-Readers entdecken User immer neue Anwendungen für die papierlosen Buchsimulatoren, so zum Beispiel für das Geocachen, ohne stapelweise Blätter mitnehmen zu müssen. Zwar bin ich nicht der erste, der diese Idee hatte, will aber kurz zusammenfassen, wie ich es angestellt habe.
Dieses Howto beschreibt die Möglichkeit, Pocket Queries von geocaching.com auf einem amazon kindle lesbar zu machen, um ohne viel Papier oder mobiles Internet Cachebeschreibungen unterwegs dabeizuhaben. Für stolze Besitzer modernerer GPS-Geräte wie dem Garmin Oregon oder auch Smartphones mag das nicht nötig sein, aber wer neben einem älteren GPS-Gerät noch einen eBook-Reader (in diesem Fall ein Amazon Kindle) sein eigen nennt, kann damit Komfortabel papierfrei/offline cachen gehen. Sicher lässt sich die Idee auf verschiedene Reader übertragen, das ist allein eine Frage der unterstützten Formate. In unserem Fall führt der Weg von .gpx (GPS Exchange Format) über .html zu .prc (Mobipocket Format).
Mein erster Schritt war das Erstellen einer Pocket Query auf geocaching.com, dazu ist allerdings eine Premium Membership nötig. Wie das genau geht, kann jeder selbst nachlesen, da gibt es gute Tutorials. Jedenfalls erhält man von geocaching.com die Query als zip-Datei, deren Inhalt, zwei gpx-Dateien, in einen temporären Ordner entpackt werden. Dazu kopiert man die freie Software gpx2html.exe, herunterzuladen bei FizzyMagic (den Entwicklern des beliebten Tools FizzyCalc). Diese führt man aus, dabei öffnet sich ein DOS-Kommandozeilenfenster, in dem man beobachten kann, wie die gpx-Dateien umgewandelt werden. Nach erfolgreicher Konversion schließt es sich automatisch.
Jetzt liegt in unserem Ordner ein neuer Unterordner "HTML" vor, der neben verschiedenen index*.html-Dateien eine Vielzahl von html-Dateien mit Cache-IDs enthält, für jeden Cache eine.
Bevor es weitergeht, lädt man den freien Mobipocket Creator herunter und installiert diesen. (Ich habe die Experten-Version installiert, aber die 'Home Edition' reicht sicher auch aus, da ich an den Einstellungen nichts verändert habe). Man startet den Creator, wählt unter 'Create new publication' die Option 'Blank publication' aus und vergibt einen sinnvollen Namen für das künftige eBook, z.B. Cacheausflug_Regensburg . Man fügt die html-Dateien mit den Cache-IDs zur Publikation hinzu, entweder per "drag-and-drop" oder über einen Klick auf "click here to add a file" und manueller Suche nach dem Ordner. Danach sollte man sich eine der index.html-Dateien aussuchen, die sozusagen das Inhaltsverzeichnis darstellen wird, und zieht sie ebenfalls auf die Liste, allerdings an die erste Stelle, damit sie zu Beginn des eBooks erscheint.
Ist man mit dem Inhalt zufrieden, klickt man auf 'Build' und führt den Erstellungsvorgang aus. Das sollte (natürlich abhängig vom Umfang der Query) einen kurzen Moment dauern, anschliessend hat man im Ordner "Eigene Dateien\My Publications\Cacheausflug_Regensburg" eine Datei mit dem Namen "Cacherunde_Regensburg.prc". Das ist ein Mobipocket-Format für eBooks, das vom Amazon kindle verstanden wird; man kann es einfach per USB auf seinen Kindle in das Dokumentenverzeichnis kopieren.
Damit hat man die Pocket Query auf dem Kindle. Für jedes Cachelisting wird eine neue Seite angefangen, die einzelnen Listings sind aus der Index-Datei per Link wie Kapitel zu erreichen. Der temporäre Ordner kann im Anschluss gelöscht werden, wenn alles erfolgreich verlaufen ist.
Das wichtigste nochmal in Kürze: (Ausdrücke mit $ sind eigens zu wählende Namen)
Der Autor ist zu erreichen unter WilderWahn[at]gmail[dot]com
Nachdem sich Herr und Frau Kochfrosch aka Wilder_Wahn für einen Bayerwald-Kurzurlaub zum Wochenende angesagt hatten, sollte es natürlich auch einen interessanten Geocaching-Ausflug geben. Trockenes Wetter war angekündigt, also sprach nichts gegen eine längere Wanderung. Letztes Jahr hatten wir den Lusen (1373 m) nur von Ferne betrachtet, jetzt sollte es über die Himmelsleiter zum Gipfel gehen.
Wie meist kamen wir nicht so ganz früh weg, um 12 Uhr war Start am Parkplatz Fredenbrücke.
Die Tour (Fredenbrücke - Martinsklause - Teufelsloch - Arche am Böhmweg - Sommerweg - Lusengipfel - Schutzhaus - Winterweg - Waldhäuserriegel - Martinsklause - Fredenbrücke) habe ich auf der Übersichtskarte mit roten Punkten gekennzeichnet.
Entlang der kleinen Ohe geht es auf dem steinigen und manchmal etwas feuchten Bachlehrpfad stetig bergan. Überall machen entwurzelte und umgestürzte Bäume klar, dass man sich hier im naturbelassenen Nationalpark befindet.
Erste Station ist nach etwa 30 Minuten die dunkle und ruhig daliegende Martinsklause. Das Wasser aus diesem kleinen Triftsee schwemmte früher die Holzstämme über den begradigten Bergbach ins Tal. Hier dürfen wir auch den ersten Cache suchen: Klausencache Nr. 1 Martinsklause.
Weiter geht es nun auf steileren Wegen Richtung Teufelsloch.
In dieser Felsschlucht verbirgt sich der Bach unter unzähligen Granitblöcken.
Blick auf den bereits zurückgelegten Weg zur Schlucht
Nachdem man die Höhe erklommen hat, geht es erst einmal eben weiter. Der Weg ist durch Holzbohlen gekennzeichnet und darf nicht verlassen werden.
Schon bald taucht die Schutzhütte am Böhmweg auf. Hier steht seit 2008 die Glasarche, ein grenzüberschreitendes Kunstprojekt.
Bald darauf erreichen wir den Sommerweg, der schnurgerade auf den Lusen zuführt. Im letzten Teil führt die Himmelsleiter steil auf den Gipfel.
Die meisten Bäume hier sind durch die Windwürfe der 80er und 90er Jahre schwer beschädigt worden und bildeten so ein optimales Angriffsziel für den Borkenkäfer, der nach dem Motto des Nationalparks "Natur Natur sein lassen" in dieser Zone nicht bekämpft wurde. Doch inzwischen sieht man überall zwischen den grauen Baumstümpfen vielfältiges Grün sprießen: junge Fichten, Birken, Buchen und Ebereschen erobern diesen Lebensraum.
Für den letzten anstrengenden Aufstieg über die Himmelsleiter braucht's noch eine kräftige Stärkung, die wir nach Heben des Borkenkäfer-Caches auf dem Hochwaldsteig zu uns nehmen. Mit dabei sind belegte körnige Joghurtbrötchen und das Fast-Konsumbrot nach Bäcker Süpke, Tomaten aus eigenem Anbau sowie kalter mediterraner Hackbraten und ein paar saure Gurken.
Für den Nachtisch ist ebenfalls gesorgt: Heidelbeeren vom Wegesrand.
Auf Treppenstufen durchquert man das letzte noch bewachsene Stück Bergrücken...
...bevor man im Blockmeer des Gipfels landet. Hier türmen sich auf 200 000 qm in einem wilden Durcheinander Granitblöcke, unter denen der Sage nach ein gewaltiger Schatz des Teufels begraben sein soll.
Geschafft - der Blick zurück auf den Sommerweg.
Oben angekommen widmen wir uns dem Multi Lusen, der nochmals unsere Kraftreserven fordert.
Zur Belohnung geht's anschließend ins nur wenige Meter unterhalb des Gipfels liegende Lusenschutzhaus.
Der Rückweg führt über den angenehm zu begehenden Winterweg zum Lusenparkplatz, wo wir kurz nach 17 Uhr sind. Da wir auf den Bus noch eine ganze Weile warten müssten, entschließen wir uns, den Rückweg zum Parkplatz Fredenbrücke zu Fuß zu machen. Über Waldhäuserriegel geht es wieder Richtung Martinsklause.
Nun schon wieder in weiter Ferne: der Lusen.
Damit hätten wir heute gar nicht gerechnet: unterwegs ist uns ein wunderbarer Platz für TB Kännchen begegnet.
Allerdings haben die ersten beiden Nachlogger den TB schon mal nicht mitgenommen. Woran das wohl liegen mag? ;-)
Wir wünschen diesem speziellen TB auf jeden Fall eine gute Reise!
Den Gedanken, unseren Cache Der Schatz vom Apfl-Weiher nach Schmelzen des Schnees zu reparieren und zu reaktivieren, mussten wir heute bei einer Cache-Kontrolle leider aufgeben.
So sah das Spoilerfoto vom Finale ursprünglich aus...
...und so sieht es heute in dem Gebiet aus. Der Cache dürfte unter einer dicken Schicht Geröll und abgeschnittenen Ästen für immer begraben liegen.
Leider sind auch die ursprünglich idyllischen Waldwege durch das schwere Gerät total verwüstet. Mal sehen, ob wir den Cache mit einer veränderten Wegführung wieder auferstehen lassen.
wil_ erfreut uns immer mal wieder mit seinen nett formulierten DNFs.
Heute im Log zu In Memory of... Bonus gelesen:
1. Such nach Caches, die schon seit einem halben Jahr nicht mehr gefunden wurden, oder noch besser nimm gleich archivierte Caches.
2. Nimm einen Multi. Jede Zwischenstation erhöht Deine DNF Chancen.
3. Ansonsten ist Vorbereitung das reine Gift. Wenn Du schon ein Spoiler ausdrucken musst, dann lass ihn zuhause liegen.
4. Zwei Augen sehen weniger als vier. Also geh allein.
5. T4-5 Caches sind immer gut. Wenn grad kein T4 zur Verfügung steht: Sei kreativ und park einfach woanders!
6. Schlechtes Schuhwerk ist entscheidend. High Heels wären optimal. Damit wird man als Mann aber schnell schräg angekuckt. Daher bevorzuge ich Badelatschen.
7. Wichtig ist auch: Starte spät, und nimm Dir für Später noch einiges vor.
8. Setz eine Sonnenbrille auf, oder besser suche gleich des Nachts. Nur Looser, die Angst davor haben sich Ihre Augen am nächsten Ast auszustechen, benutzen Taschenlampen.
9. Regenschirme und Capes sind was für Weicheier. Schneefall ist des DNFlers bester Freund.
10. Rückt der Cache trotzdem immer näher: Bediene Dein GPS-Gerät blind. Drücke wahllos irgendwelche kalibrier Knöpfe und schmeiß es, wenn gar nichts mehr geht, ganz zu Boden. Das ist zwar unsportlich, aber wenn ich das mache, könnt Ihr das auch!
Ich hoffe, ich konnte dem einen oder anderen beim DNF weiterhelfen. Es wird einfach viel zuwenig DNF geloggt. ![]()
Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung! Unseren Blogeitrag zu diesem Cache gibt es hier: uns wundert wirklich nicht, dass es bei dem Schnee gestern ein DNF geworden ist!
Beim ersten Cache des Tages, dem neu veröffentlichten Himmebeagkabåyn GC21YDT - auch nach gut 25 Jahren im Bayerischen Wald hat es hat doch ein Weilchen gedauert, bis ich dieses fremd aussehende Wort als Himmelberg-Kapelle identifiziert habe ;-) - trafen wir lustigerweise wie auch in den letzten beiden Wochen wieder auf einen Cacher, diesmal war es der wohl bekannte Kabeldoktor.
Weiter ging's über "Was sie sehen" GC212AC (man sieht übrigens Schloss Offenberg und die leicht verschneiten Berge des Bayerischen Waldes, die wir am Morgen verlassen haben) mit kurzem Halt Zwischen den Kreisen GC2046E zu
Donaubogenbürger GC1ZTY8, wohin wir einen netten Spaziergang entlang der Donau machen. Mütze und warme Kleidung ist heute absolut angesagt, der Wind weht ganz schön frisch. Wie man sieht, steht der Fluss schon etwas höher als normal...
was Helmut dann auch einige gewagte Tritte abverlangt ;-)
Den Rest des Cachertages ging es dann wieder hinauf in den Schnee, wo wir bei Waldsagen - wo St. Gunther schlief GC1ZPN1 die letzte Zahl für den Bonus dieser schönen Serie abholten. Noch ein bisschen mehr Schnee und wir hätten große Mühe gehabt, den Cache zu lokalisieren - auch so haben wir schon ein Weilchen gesucht. Im Bild die Frauenbrünnl-Kapelle (auch Guntherkircherl genannt).
Sohn Moritz hatten wir noch ein vorweihnachtliches Treffen versprochen - nicht geplant war allerdings das absolute Sauwetter mit Schneeregen und eisig kaltem Wind.
Dennoch haben wir vom Parkhaus in Fröttmaning nicht gleich die kuschelige S-Bahn aufgesucht, sondern Wind und Wetter getrotzt und Double AA - Allianz Arena GC1M0J4 gefunden.
Bei der Rückkehr abends zum Auto bot sich die Arena dann in strahlendem Blau dar.
Eine sehr nette Begegnung mit zwei anderen Cachern hatten wir übrigens noch bei Abrissbirne Mitte GC1N15K, wie man hier nachlesen kann ;-)
Nach einen gemütlichen Spaziergang mit FTF in Regen (Regener Kur-Tour GC21NRZ) haben wir uns an die Cache-Serie "Waldsagen" gemacht. Die schlauen Moitzerlitzer GC21A1Z waren wirklich schlau, das Versteck (wie man auch den Logs entnehmen kann), schon etwas kniffelig ;-) Helmut hatte allerdings ein glückliches Händchen und schon nach kurzer Zeit die richtige Eingebung.
Die nächste Dose der Waldsagen haben wir in Bayerisch Eisenstein gesucht und gefunden: Das Lichtlein an der Grenze GC21A3G. Ganz in der Nähe ist übrigens ein Trauerwald, in dem Naturbestattungen möglich sind. Gefällt mir wesentlich besser als manche herausgeputzte Friedhöfe!
Direkt an der Grenze zu Tschechien wartet der Grenzcache/Hranici Cache GC16AHH. Vom Versteck her wirklich nicht aufregend, vom Ort her aber schon interessant: er liegt am Bahnhof, dessen imposantes Gebäude um 1870 genau auf der Grenze Bayern - Böhmen errichtet wurde. Bei der Dampfzugwoche kann man hier übrigens sogar das Ehrenlokführerdiplom erwerben ;-)
Leicht verwundert, dass hier am heutigen Sonntag doch eine relative Muggeldichte herrschte, haben wir uns ihnen auf die Fersen geheftet und die Grenze überschritten.
Aha, hier lockt der billige Einkauf (wo wir schon mal da waren, wanderten ein Sixpack Original Pilsner Urquell und eine Schachtel Marienbader Oblaten über die Verkaufstheke)
und das Essen - im Bild eine von drei Schautafeln, die Sprachunkundigen die Bestellung erleichtern sollen. Sahne findet sich auf fast allem, ausser auf dem Wiener Schnitzel ;-)
Fest vorgenommen: im Frühjahr werden wir hierher zum Wandern (und Cachen) kommen. Von den einfallsreichen Verstecken in Tschechien haben wir schon einiges gehört.
Beim Verlassen von Bayerisch Eisenstein hat man einen schönen Blick auf den erst leicht verschneiten Arber.
I'm a Foodie and a Geocacher ;-)

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