
Von den wenigen Äpfeln sollte doch wenigstens ein besonderer Kuchen gebacken werden. Das passende Exemplar sprang mir beim Blättern in Kochen & Genießen: Das große Backbuch
entgegen:

ein Hefeblechkuchen, bei dem sich zwischen zwei Teigschichten eine Lage Apfelkompott verbirgt. Das Tüpfelchen auf dem i des Butterkuchens sind kleine Puddingpfützen, die Oberfläche wird dann noch mit Mandeln und Zucker bestreut.
Der Kuchen kommt nicht so sehr süß daher (das hängt aber natürlich auch von den verwendeten Äpfeln ab) - wer's süßer mag, kann noch etwas mehr Zucker in den Pudding geben. Durch die Apfelschicht bleibt der Kuchen schön saftig und schmeckt auch noch am zweiten Tag prima. Angeblich lässt er sich gut einfrieren - ich habe gleich mal die Hälfte in den Tiefkühler verfrachtet.

Äpfel von unserem Geheimrat Oldenburg, der kleinwüchsige Baum wächst bei uns als Spalierbaum an der Grundstücksgrenze. Die Äpfel schmecken frisch ausgezeichnet, werden bei längerer Lagerung aber schnell mehlig. Da das hier niemand mag, müssen sie schnell verbraucht werden. Bei einem Ertrag von 1 1/2 kg ist das aber nicht wirklich ein Problem ;-)
| ========== | REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 |
| Titel: | Ammerländer Apfel-Butterkuchen mit Puddingpfützen |
| Kategorien: | Kuchen, Blech, TK, Früchte, Creme |
| Menge: | 20 Stücke |
Zutaten
| H | TEIG | ||
| 250 | ml | Milch | |
| 42 | Gramm | Frischhefe | |
| 500 | Gramm | Mehl | |
| 100 | Gramm | Zucker | |
| 1 | Pack. | Vanillezucker | |
| 1 | Prise | Salz | |
| 1 | Ei | ||
| 45 | Gramm | Butter; in Flöckchen | |
| H | KOMPOTT | ||
| 1 | kg | Äpfel (Petra: Geheimrat Oldenburg) | |
| 75 | Gramm | Zucker | |
| 1 | Pack. | Vanillezucker | |
| 200 | ml | Apfelsaft | |
| 1/2 | Zimtstange | ||
| H | PUDDING | ||
| 500 | ml | Milch | |
| 25 | Gramm | Zucker | |
| 1 | Pack. | Vanille-Puddingpulver | |
| H | SOWIE | ||
| Butter; fürs Blech | |||
| 75 | Gramm | Butter; in Flöckchen | |
| 50 | Gramm | Zucker; zum Bestreuen | |
| 50 | Gramm | Mandelblättchen; zum Bestreuen | |
Quelle
| nach | |
| kochen & genießen | |
| Das große Backbuch | |
| Unsere besten Backrezepte |
| Erfasst *RK* 08.10.2012 von | |
| Petra Holzapfel |
Zubereitung
Die Hefe in der Milch verrühren. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Ei in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf niedriger Stufe verkneten, dabei die Butter flöckchenweise zugeben. Dann auf mittlere Geschwindigkeit schalten und weitere 5-7 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt etwa 45-60 Minuten gehen lassen.
Währenddessen die Äpfel vierteln, schälen, entkernen und in Scheibchen schneiden. Äpfel, Vanillezucker, Zucker, Apfelsaft und Zimt etwa 12 Minuten unter mermaligem Durchrühren offen dünsten, am Schluss soll die Flüssigkeit weitgehend verkocht sein. Zimt entfernen, Kompott auskühlen lassen.
Für den Pudding 4 EL Milch, Zucker und Puddingpulver glatt rühren. Den Rest der Milch aufkochen. Puddingpulver einrühren und unter Rühren kurz aufkochen. Pudding etwas abkühlen lassen (ich habe Kompott und Pudding in Metallschüsseln gefüllt und diese in kaltes Wasser gestellt).
Den Teig aus der Schüssel nehmen, kurz durchkneten und halbieren. Eine Hälfte auf einer gebutterten Fettpfanne ausrollen. Das Apfelkompott darauf verstreichen. Den Rest Teig auf wenig Mehl auf Fettpfannengröße ausrollen und auf die Apfelmasse legen. Den Kuchen abgedeckt nochmal 20 Minuten gehen lassen.
Nun den Teig dicht an dicht Mulden drücken. 75 g Butterflöckchen und Pudding darin verteilen. Mit Zucker und Mandeln bestreuen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175°C etwa 30 Minuten backen.
Lässt sich gut einfrieren.
Anmerkung Petra: durch das Apfelkompott bleibt der Kuchen sehr schön saftig. Er ist nicht sehr süß - Süßschnäbel können in den Pudding auch noch etwas mehr Zucker geben.
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