Zorra hat ein neues Event ins Leben gerufen, das bestimmt bei sehr vielen auf großes Interesse stößt: Food-o-grafie soll einen Austausch über Erfahrungen beim Fotografieren von Essen ermöglichen. Food-Fotografie gehört für mich zu Foodblogs unabdingbar dazu - gerade die Fotos machen (natürlich neben guten Rezepten!) den besonderen Reiz der Blogs aus. Ich bin sicher, da gibt es für mich noch viel zu entdecken und zu verbessern!
In vor-digitalen Zeiten wurden im Hause Holzapfel Kinder fotografiert und Urlaubsfotos geschossen. Ohne besonderen Anspruch wurde geknipst, um später ein paar nette Erinnerungen zu haben.

Mit dem Start von Petras Brotkasten Anfang 2002 habe ich angefangen, meine gebackenen Brote zu fotografieren (Beispiel Ringbrot). Kamera war eine Casio QV-3000EX/Ir, die wir uns zu Weihnachten geleistet hatten. Die Kamera kostete damals inklusive dem für damalige Verhältnisse hochkomfortablen Speichermedium IBM Microdrive mit 340 MB 800 Mark (anfangs kostete die Kamera sogar 1399 und das Microdrive knapp 500 Mark!)
Die Nachteile der Casio waren u.a. der hohe Batterieverbrauch (eine Ladung reichte gerade mal knapp für 30 Minuten), die sehr langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Aufnahmen (praktisch keine Schnappschüsse möglich) und das unhandliche Format.
Im April 2004 hatte ich mit dem Bloggen angefangen, ab jetzt wurde deutlich mehr fotografiert und die Ansprüche stiegen.

Deshalb lag Weihnachten 2004 eine Sony DSC P-150 unter dem Weihnachtbaum. Mit dieser Kamera war ich eigentlich sehr zufrieden, die Fotos wurden deutlich besser (Beispiel No-knead bread-Variante), wobei natürlich durch den Vergleich mit anderen Foodblogs auch die Ansprüche an die Komposition der Bilder wuchs.
Unser Haus im Bayerischen Wald haben wir landschaftstypisch gebaut, was zwar sehr nett aussieht, im Sommer kühl und im Winter warm hält, durch die großen Dachüberstände und die relativ kleinen Fenster aber leider keine sehr hellen Räume erlaubt. So waren die drinnen gemachten Fotos relativ dunkel und hatten durch Kunstlicht oft einen Gelbstich.
So langsam keimte dann doch der Wunsch auf, eine Spiegelreflexkamera zu besitzen, die bessere individuelle Einstellungsmöglichkeiten bietet (Weißabgleich, Schärfentiefe) und über wechselbare Optiken verfügt.

Nach viel Lesen (aber ohne wirklich Ahnung von der Materie zu haben...) fiel die Entscheidung um Ostern 2007 auf eine Nikon D80. Diese Entscheidung habe ich bis jetzt nicht bereut, ich bin mit der Kamera sehr zufrieden und bilde mir ein, meine Fotos seien damit noch einmal etwas besser geworden. Allerdings war der Umstieg von einer einfachen Kompaktkamera nicht so ganz ohne. Noch immer verbergen sich viele Möglichkeiten, die ich nicht nutze. Vielleicht sollte ich doch mal wieder das Handbuch lesen...
Die Spiegelreflexkamera setze ich hauptsächlich für Food-Fotografie ein, bei Ausflügen (und ganz besonders beim Geocachen) ist mir ein handliches Modell doch lieber.
Zorra möchte noch gerne ein Foto sehen:

Das Rezept für dieses herbstliche Kürbisbrot mit Kürbiskernen habe ich übrigens bei den Küchengöttern verbloggt.







![Garten-Koch-Event Mai 2012: Kopfsalat [31.05.2012]](http://farm8.staticflickr.com/7181/7149740871_fffe22ce21.jpg)


