Asienduftender Gänsebraten
Wer Gans mal abseits von üblichen Pfaden zubereiten möchte, dem sei das Rezept des asienduftenden Gänsebratens von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer ganz besonders ans Herz gelegt!
Bei diesem Rezept werden alle Teile der Gans verwertet: aus Hals, Magen und Herz bereitet man eine Brühe (der superzarte Magen verschwindet danach in feinen Scheibchen mit etwas Salz bestreut ganz schnell in den Mägen der Köche ;-)), aus dem Flomen macht man ein schönes Apfel-Zwiebel-Gänseschmalz, aus der Leber kann man eine Terrine machen - bei uns lohnte der Aufwand nicht so recht, da sie recht klein war, also gab es sie rosa gebraten als leckeres Appetithäppchen.

Die gut 4 kg schwere Gans (ja, ich gestehe, nicht frisch vom Geflügelhändler - zuletzt auf dem Viktualienmarkt für 64 Euro (!) gesehen - sondern von Aldi...) habe ich am Vortag mit der würzigen Marinade bestrichen und dann bei 150°C 4 Stunden langsam gebraten - das Ergebnis ist köstlich, die Gans ausgesprochen zart! Dazu schmeckt der pikante Chinakohl aus dem Wok (davon darf es beim nächsten Mal durchaus etwas mehr sein) und die gedämpften chinesischen Hefebrötchen. Letztere habe ich vorher noch nie gemacht, aber Guang Zhen versicherte mir, sie würden original chinesisch schmecken. Unterstrichen hat er das dadurch, dass er 17 (in Worten: siebzehn!) Stück davon verspeist hat. Wenn das kein Kompliment ist :-)







